Berufswahl
Der Prozess zum Finden eines geeigneten Berufs gestaltet sich bei jedem/jeder Jugendlichen individuell. Mit einem bewährten Fahrplan und einer Vielzahl an Aktivitäten und Angeboten unterstützt die Sek eins Höfe die Jugendlichen auf ihrem Weg zur Wahl des passenden Berufs oder der geeigneten Anschlusslösung.
Berufswahl-Fahrplan
Der Berufsfindungsprozess ist auf drei Jahre ausgelegt. Der Berufswahl-Fahrplan berücksichtigt die persönliche Entwicklung der Jugendlichen und die Anforderungen der Lehrbetriebe.
1. Jahr
- Eigene Persönlichkeit, Stärken und Interessen entdecken
- Besuch und Gespräche im Berufsinformationszentrum BIZ (alternativ in der Startwoche im 2. Jahr)
- Elternabend im Berufsinformationszentrum (allenfalls Anfang 2. Jahr)
- Jugendprojekt LIFT (bei Bedarf)
- FOCUS-Veranstaltungen der kantonalen Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung
2. Jahr
- Berufswahl-Portfolio erstellen
- Üben, sich im Telefongespräch mit einer/einem Personalverantwortlichen eines Betriebs über eine Schnupperlehre zu erkundigen.
- Obligatorische Schnupperwoche für alle Schülerinnen und Schüler (November)
- Besuch von Berufsmessen
- Bewerbungsgespräche üben
- Veranstaltung «Berufliche Werdegänge»
- Individuelle Beratungsgespräche bei der Berufsberatung (inhouse oder bei der kantonalen Studien- und Laufbahnberatung)
- Lehrstellensuche
- Jugendprojekt LIFT (bei Bedarf)
- FOCUS-Veranstaltungen der kantonalen Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung
3. Jahr
- Lehrstellensuche und -vertrag
- Aufnahmeprüfung Berufsmatura (freiwillig)
- Berufswahl-Coaching (bei Bedarf)
- STARTKLAR – Für einen starken Übergang in die Berufslehre.
- Anmeldung Brückenjahr (bei Bedarf)
Berufswahl-Coaching
In der Regel findet die Berufsfindung im Rahmen des Berufswahlkundeunterrichts in den Regelklassen statt. Gestaltet sich der Berufswahlprozess für eine Schülerin/einen Schüler herausfordernd, kann durch ein individuelles Berufswahl-Coaching an der Sek eins Höfe Unterstützung geboten werden.
Jugendprojekt LIFT
Das Jugendprojekt LIFT ist ein schulergänzendes Element auf freiwilliger Basis und bietet motivierten Jugendlichen mit erschwerten Voraussetzungen die Möglichkeit, auf Sekundarstufe 1 erste Berufserfahrungen in Betrieben im regionalen Einzugsgebiet der Schule zu sammeln. Die Jugendlichen arbeiten während der unterrichtsfreien Zeit (Mittwochnachmittag) zwei bis drei Stunden pro Woche. Sie verrichten während drei Monaten im selben Betrieb passende Tätigkeiten und lernen so die Arbeitswelt kennen.
Die Schülerinnen und Schüler werden durch eigens dafür ausgebildete Lehrpersonen auf die Arbeitseinsäte vorbereitet, an ihren Wochenarbeitsplätzen besucht und wöchentlich in Form eines Coachings begleitet.
Berufswahl-Partnerschaften und Kooperationen
Die Sek eins Höfe arbeitet eng mit verschiedenen Organisationen und Anbietern zusammen mit dem Ziel, für die Jugendlichen eine möglichst optimale Anschlusslösung zu finden.
Kantonale Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung
In Pfäffikon erfahren Jugendliche individuelle und professionelle Unterstützung bei der Berufsfindung. Die Erziehungsberechtigten sind willkommen, ihr Kind zu Gesprächen zu begleiten.
Berufsmesse go2future
Die Sek eins Höfe engagiert sich im Verein go2future. Dieser organisiert jährlich eine Berufsmesse – abwechselnd an der Sek 1 March und an der Sek eins Höfe. Eine Vielzahl von Lehrbetrieben aus der Region Ausserschwyz/oberer Zürichsee nutzen die Gelegenheit, direkt und unkompliziert mit den Jugendlichen Schnupperlehren zu vereinbaren. Die go2future steht auch Erziehungsberechtigten offen.
Schnuppy.ch
Die Jugendlichen finden auf dieser Schnupperlehrplattform einfach und niederschwellig ihre gesuchten Schnupperlehrstellen.
STARTKLAR. – Für einen starken Übergang in die Berufslehre
STARTKLAR. richtet sich an Jugendliche der 3. Klassen, die bereits einen Lehrvertrag abgeschlossen haben. Sie haben die Möglichkeit, im Abschlusssemester direkt vor Lehrbeginn regelmässig in ihrem zukünftigen Lehrbetrieb zu arbeiten. Das Angebot ist freiwillig. Die Dauer und die Regelmässigkeit der Zusammenarbeit wird zwischen Lehrbetrieb, Jugendlicher/Jugendlichem, Erziehungsberechtigten und Klassenlehrperson schriftlich vereinbart. Die Einsätze im Lehrbetrieb sind flexibel gestaltbar und bieten den angehenden Lernenden und die Möglichkeit, noch während der Schulzeit die Schlüsselpersonen im Lehrbetrieb und den Lehrbetrieb näher kennenzulernen.

