Sekpro 2 Riedmatt - MINT Workshop an der OST

Leutschen

 

 

Wir, die Schülerinnen und Schüler Sekpro 2 Riedmatt erlebten im OST-Schülerlabor in Rapperswil einen herausfordernden Workshop – als Forscher, Techniker, Designer, Finanzexperten oder Kommunikationsfachleute. Zusammen sollten wir einen Kunststoffbecher erfolgreich auf den Markt bringen.

Nach einer kurzen Einführung, einem Rundgang und ein paar Inputs zum Gebrauch von Kunststoff starteten wir ins Projekt. 

In der Finanzabteilung wurden die Kosten für Material, Produktion, Personal, Gebäude, Maschinen und Marketing berechnet. Bei einer Kleinproduktion von 54 Bechern hätte ein Stück über 110 Franken gekostet! Also wurde die Produktion vermehrfacht und weitere Massnahmen getroffen, womit der Verkaufspreis für einen Becher bei gleichbleibendem Aufwand für Miete, für die Spritzgiessmaschine und das Gebäude auf etwa 2 Franken reduziert werden konnte.

Das Forschungsteam testete das Granulat mit Hitze auf Qualität und fand heraus, dass es wegen Feuchtigkeit Blasen bildet. Also musste das Granulat erst getrocknet werden. Zusätzlich fanden sie Neues zur Stützstruktur heraus.

Währenddessen lernte die Technik die Spritzgiessmaschine kennen und berechnete, wie viel Material und Zeit für die Herstellung benötigt werden. 

Die Designer führten zuerst Umfragen durch, um herauszufinden, ob der Becher transparent oder glitzernd und in welcher Farbe er produziert werden soll. Zusätzlich wurde mittels einer weiteren Umfrage ermittelt, dass der Becher maximal rund 5.25 Franken kosten dürfte, um überhaupt gekauft zu werden.

Die Gruppe Kommunikation sorgte dafür, dass alles nach Plan läuft, alle am Arbeiten sind und die Zeitlimiten eingehalten werden. Zudem bereiteten sie die Präsentationen vor. Vor dem Mittag präsentierte dann jede Abteilung die Ergebnisse ihrer Arbeiten vom Vormittag. Diese Phase war sehr aufschlussreich und man erfuhr gegenseitig viel Neues.

Um 12 Uhr war es Zeit, sich in der Mensa der OST zu verpflegen. Danach präsentierte der Chef der OST ein Paar Projekte, die Studenten an der Schule vollbracht haben. Ausserdem erfuhren wir viel über das Studentenleben, die Ausbildung an der Fachhochschule.

Am Nachmittag testete das Forschungsteam das Granulat erfolgreich und es gab getrocknet weniger Blasen als vorher. Es wurde einen Kratztest mithilfe eines Schleifpapieres ausgeführt und die Ergebnisse festgehalten. Auch führten sie verschiedene Tests durch, bei denen Kunststoffe in Flüssigkeiten gegeben wurde, auf die man im Alltag stösst. Dabei wurde darauf geachtet, welches Material sich verändert oder sogar aufgelöst hat. Nach diesen Kriterien wurde das Material für den Becher ausgewählt. Nun konnten die Techniker mit der Produktion starten und den anderen Abteilungen demonstrieren, wie die Becher hergestellt werden.  Hier zum Werbevideo des Bechers.

Unterdessen suchte die Finanzabteilung nach Lösungen, wie möglichst günstig produziert werden kann. Dieses Ziel wurde erreicht, indem die erhöhte Produktzahl der Becher gewinnbringend an Ikea verkauft werden konnte.

Schliesslich produzierte das Design-Team einen Werbefilm für den Becher. Zudem haben sie bei den Abteilungen nachgefragt, welche Schulnote sie dem Becher geben würden. Alle waren sehr zufrieden – der Durschnitt war eine 5.5.

Die Kommunikation managte am Nachmittag alles und erstellte ein Video des Tages.  Hier zum Video.

Das Projekt war für alle eine grosse Herausforderung. Unsere Selbstständig- und Teamfähigkeit wurde auf die Probe gestellt und gefördert. Es hat Spass gemacht!

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