Mängisch chunnt’s andersch – Ein Theaterprojekt der Sekpro 1 der Schule Riedmatt

Riedmatt

 

Die Schule Riedmatt hat sich im Zuge der Theatertage Uri-Schwyz seit Januar 2021 mit dem Thema Gegensätze auseinandergesetzt und dazu ein Stück erarbeitet, welches sie letzte Woche den Klassen der Schule Riedmatt und den Eltern präsentieren durfte.

«Heutzutage sind die Künste und die Wissenschaften die machtvollsten Bildungsmittel, die wir haben. Theater verknüpft Sprache, Musik, bildende Kunst, Video, Medien, Sport, Tanz usw.
Das Theaterspiel fordert und fördert alle wesentlichen sozialen und kulturellen Fähigkeiten und Fertigkeiten, weil sie für das Gelingen des Spiels wirklich gebraucht werden: Aufmerksamkeit, Wahrnehmung, Gedächtnis, sprachlicher und körperlicher Ausdruck, Präsenz im Auftritt, Verlässlichkeit, Pünktlichkeit, Fantasie, Emotion, kulturelles Wissen, soziale Erfahrung sowie geistige und körperliche Beweglichkeit. Theater spielen bedeutet, sich in einer sozialen Gruppe zu bewegen und verschiedene Charaktere kennenzulernen. Wer in der Lage ist, sich auf der Bühne in eine andere Person hinein zu versetzen, vermag auch im Alltag neue Situationen besser zu bewältigen und menschliche Reaktionen zu reflektieren.»
Ausserdem begeistert, motiviert und aktiviert Theater-Spielen. Aus www.youthreporter.eu

Dass das keine leeren Worte sind, haben die Jugendlichen der Sekpro 1 der Schule Riedmatt am eigenen Leib erfahren dürfen.
Sie haben sich letzten Sommer für das Theaterprojekt Uri-Schwyz der pädagogischen Hochschule Schwyz angemeldet und sich in Folge intensiv mit dem Thema «Gegensätze» auseinandergesetzt. Dabei durften sie feststellen, dass das Leben voller Gegensätze ist: warm und kalt, hell und dunkel, Arbeit und Freizeit, kleine Träume und grosse Träume. Einige dieser Gegensätze haben sie dann in ihrem Theaterstück aufzugreifen und zu thematisieren versucht.
Anfangs Januar begannen sie mithilfe einer Theaterpädagogin und den beiden Lehrpersonen während zwei Lektionen pro Woche ein selbsterfundenes Theaterstück zu entwickeln.
Sie improvisierten, verbesserten, überarbeiteten, fügten neue Szenen hinzu, ergänzten alte, strichen inhaltliche Gedanken, änderten Dialoge und übten intensiv.
Manchmal waren die Jugendlichen nervös und gestresst. Ein anderes Mal waren sie begeistert dabei und trieben sich gegenseitig zu erstaunlichen Leistungen an. Es gab Hochs und Tiefs. Das Wichtigste war jedoch, dass sie stets am Ball blieben, weitermachten und ihre Leistung von Mal zu Mal noch zu steigern vermochten.