Sekpro 2 Riedmatt im HSRlab

Riedmatt

 

Wie entwickelt, produziert und verkauft man einen Alltagsgegenstand?

Die Schülerinnen und Schüler Sekpro 2 Riedmatt erlebten im HSRlab einen herausfordernden Workshop – als Forscher, Techniker, Designer, Finanzexperten oder Kommunikationsfachleute. Zusammen sollten sie einen Kunststoffbecher erfolgreich auf den Markt bringen.

Nach einer kurzen Einführung und einem Rundgang starteten die Jugendlichen ins Projekt. In der Finanzabteilung wurden die Kosten für Material, Produktion, Personal, Gebäude und Marketing berechnet. Bei einer Kleinproduktion von 66 Bechern hätte ein Stück 89.39 Franken gekostet. Also wurde die Produktion verzehnfacht, womit Verkaufspreis für einen Becher bei gleichbleibendem Aufwand für Angestellte und Gebäude auf 11.34 Franken reduziert werden konnte.

Das Forschungsteam testete das Granulat mit Hitze auf Qualität und fand heraus, dass es wegen Feuchtigkeit Blasen bildet. Also musste das Granulat getrocknet werden. Zusätzlich fanden sie Neues zur Stützstruktur heraus.

Währenddessen lernte die Technik die Produktionsmaschine kennen und berechnete, wie viel Material und Zeit für die Herstellung benötigt werden.

Die Designer führten zuerst Umfragen durch, um herauszufinden, ob der Becher transparent oder glitzernd und in welcher Farbe er produziert werden soll. Zusätzlich wurde mittels einer weiteren Umfrage ermittelt, dass der Becher maximal rund 5.15 Franken kosten dürfte.

Die Gruppe Kommunikation sorgte dafür, dass alles nach Plan läuft und die Zeitlimiten eingehalten werden. Zudem bereiteten sie die Präsentationen vor.

Um 11.05 Uhr präsentierte jede Abteilung die Ergebnisse ihrer Arbeiten vom Vormittag. Diese Phase war sehr aufschlussreich und man erfuhr gegenseitig viel Neues.

Um 12 Uhr war es Zeit, sich in der Mensa der HSR zu verpflegen. Danach präsentierte ein Professor Projekte und Studiengänge an der HSR.

Am Nachmittag testete das Forschungsteam das Granulat nochmals darauf, ob es getrocknet weniger Blasen gibt. Dann optimierten den ganzen Becher, insbesondere den Boden. Sie untersuchten den Prototypen genau, schnitten ihn auf und analysierten die Stützstruktur. Nun konnten die Techniker mit der Produktion starten und den anderen Abteilungen demonstrieren, wie die Becher hergestellt werden.

Unterdessen suchte die Finanzabteilung nach Lösungen, wie möglichst günstig produziert werden kann. Dieses Ziel wurde erreicht, indem die Becher gewinnbringend an Ikea verkauft werden konnten.

Schliesslich produzierte das Design-Team einen Werbefilm für den Becher. Zudem haben sie bei den Abteilungen nachgefragt, welche Schulnote sie dem Becher geben würden. Offensichtlich waren alle sehr zufrieden – der Durschnitt war eine 5.7. 

Hier zum Werbefilm des Design-Teams

Die Kommunikation kontrollierte am Nachmittag alles, verfasste diese Dokumentation und erstellte ein Video des Tages. Hier zum Video

Das Projekt war eine echte Herausforderung und anstrengend, hat aber auch sehr viel Spass bereitet.