Schooltime/Worktime

Angebote der Schooltime/Worktime

Die Herausforderungen unserer Gesellschaft wirken sich immer auch in der Schule aus. Gepaart mit der individuellen Entwicklung und dem familiären Umfeld, können Jugendliche in eine ungünstige Abwärtsspirale geraten: Schul- und Lernmüdigkeit, ungünstiges Lern-, Arbeits- und Sozialverhalten, Perspektivenlosigkeit, Handicaps für den Einstieg in die Berufswelt u.a.m.

Diese Entwicklung kann das Regelsystem überfordern und eine Intervention notwendig werden lassen. Die Schooltime-Worktime (STWT) der Sek eins Höfe bietet in dieser Situation die optimale Unterstützung.

Die Beschulung erfolgt hoch individualisiert und kann folgende Ausgestaltungen haben.

 

Kleingruppenunterricht

Dauer: 1 Jahr - 3 Jahre

Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler ohne Sonderschulstatus, welche in einer Regelklasse nicht zurechtkommen oder den Ablauf des Unterrichts stören.
Fokus: Arbeits-, Lern und Sozialverhalten, Struktur/Unterstützung.

Prozess: Sind die regulären Möglichkeiten der Schule ausgeschöpft, gelangt eine Anfrage an die Schooltime. Die Klassenlehrperson der Schooltime besucht die Schülerin / den Schüler in der Regelklasse und schlägt in Zusammenarbeit mit der Regelklassenlehrperson und involvierten Fachpersonen eine Schnupperwoche in der Schooltime vor. Zum Schluss der Schnupperwoche findet ein Elterngespräch unter der Leitung der Schulleitung statt. An diesem Gespräch wird über die weitere Beschulung entschieden.

Weiteres: Individuelle Möglichkeiten von Integration in Teilbereiche der Regelklassen werden geprüft (Z.B. Wahlfächer, Französisch, Gestalten, Wirtschaft-Arbeit-Haushalt). ln Ausnahmefällen ist eine Reintegration in die Regelklasse möglich. Das Amt für Schulpsychologie und die abgebende Schule sind zwingend in den Aufnahmeprozess involviert. Eintritt auch unter dem Jahr möglich.

 

Betreutes Timeout

Dauer: In der Regel 3 Wochen- Vereinbarung
Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler, welche(n) aufgrund verschiedener Vorkommnisse vorübergehend in der Regelklasse nicht zurechtkommen.
Fokus: Sozialpädagogische Elemente stehen im Vordergrund u.a. mit Arbeitseinsätzen an

2 ½ - 3 Tagen/Woche. Daneben erfolgt Unterricht in den Kernfächern in der Kleingruppe Schooltime.

ln Absprache mit allen Beteiligten erfolgt nach 3 Wochen die Reintegration in die Regelklasse.

Prozess: Nach Gesprächen mit der Schülerin / dem Schüler und den Eltern konnte sich das schulische Problemfeld nicht mindern lassen. Eine Entlastung des Regelsystems ist angezeigt. Nach sorgfältigem Abwägen zwischen Klassenlehrperson / Schulleitung / Schulsozialarbeiter wird ein zeitlich begrenztes, betreutes, schulisches Timeout ausgesprochen.  Die Eltern werden durch die Schulleitung informiert. Während des Aufenthalts wird mit dem Jugendlichen an den definierten Zielen gearbeitet.

 

Betreutes Langzeittimeout

In Ausnahmefällen kann das Timeout bis auf drei Monate ausgedehnt werden.  Sozialpädagogische Elemente stehen im Vordergrund u.a. mit Arbeitseinsätzen. Der individualisierte Unterricht findet in der Kleingruppe Schooltime statt. Ein geordneter Abschluss der obligatorischen Schulzeit wird somit angestrebt.

 

Betreutes Betriebspraktikum

Für Schülerinnen und Schüler, bei denen eine Reintegration in eine Regelklasse nicht möglich und / oder aufgrund ihrer schulischen Situation eine langfristige Kombination aus einem betrieblichen Praktikum mit Unterricht in der Kleingruppe zielführend ist. Ein gelingender Einstieg in die Berufswelt wird angestrebt.

 

Berufswahlcoaching

Schülerinnen und Schüler welche einen speziellen Unterstützungsbedarf im Berufswahlprozess haben. Individuelles Coaching im persönlichen Berufswahlprozess.

 

Unterrichts-/Arbeits-/Betreuungszeiten STWT

Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag                              08.00 bis 15.00 Uhr

Mittwoch                                                                                    08.00 bis 11.45 Uhr

 

Während der Mittagszeit bleiben die Jugendlichen an der Schule (Mittagstisch), oder Verpflegen sich im Ausseneinsatz gemäss Programm.

Die anfallenden Kosten für den Schulweg und die Verpflegung gehen zu Lasten der Erziehungsberechtigten.