
Der neu konstituierte Elternrat Oberstufe Wollerau: (hinten v.l.) Melanie Dietz-Peter (Teamleiterin Schule Riedmatt); Fabienne Stirnemann-Reichmuth (Projektleiterin Elternrat Schule Riedmatt); Maria Dolores Di Cianni, Wilen Lotti Keist, Schindellegi; Silvia Hiestand-Graber, Wollerau; Marina Gerlach, Wollerau; Marc Wehrle, Schindellegi;
Sechzehn anwesende Eltern brachten mit ihrer Teilnahme an der Konstituierungsversammlung zum Ausdruck, dass sie das schulische Anliegen teilen, die Elternmitwirkung an der Schule Riedmatt zu institutionalisieren. Ein besonderes Dankeschön gebührt Sekundarlehrer Otto Kümin, der als erfahrener alt Kantonsrat durch das Wahlverfahren leitete.
Bereits im Vorfeld der Wahlen konnte die Schule Riedmatt neun Eltern der zweiten und dritten Oberstufe gewinnen, die sich zum Beitritt erklärten. Eine Nomination war bis zum Beginn der Wahl aber für alle Eltern möglich.
Erstaunlicherweise liessen sich auf der ersten Stufe nur zwei Eltern wählen, auf der zweiten und dritten Stufe jedoch insgesamt sieben, sodass der Elternrat Riedmatt nun neun Mitglieder umfasst. Für das Präsidium meldeten sich nicht weniger als vier Anwärter und Anwärterinnen, weshalb eine eigentliche Ausmarchung nötig wurde. Mit einem Apéro wurde auf den konstituierten Elternrat der Schule Riedmatt angestossen.
Gründliche Vorbereitung
Mit der Durchführung einer Bedarfsabklärung und einer Informationsveranstaltung im vergangenen Schuljahr sowie dem Erstellen von Richtlinien und einer Mitspracheregelung hatte die Schule den ersten grossen Schritt getan. Nach der Konstituierung des Elternrats übergaben die Projektleiterin des Elternrats, Fabienne Stirnemann-Reichmuth und die Teamleiterin, Melanie Dietz-Peter, die Leitung an den neu gewählten Vorstand. Es liegt nun an den Elternratsmitgliedern, die nächsten Schritte zu machen.
Eltern vermehrt einbinden
Mit dem Elternrat soll das Vertrauensverhältnis zwischen Eltern einerseits und Behörden und Lehrerschaft andererseits gestärkt werden. Wichtige Anliegen aus der Elternschaft können eingebracht werden und die Schule kann sich ebenfalls artikulieren. Angestrebt wird ein partnerschaftlicher Erziehungsansatz: Eltern sollen vermehrt in die Verantwortung eingebunden und so für die Schule positiv gestimmt werden. Denn dies ist eine Voraussetzung für den Schulerfolg der Kinder. Eltern sollen auch die Möglichkeit haben, bei der Entwicklung der Schule mitzuwirken, indem sie ihr Knowhow in schulische Projekte einbringen.
Fabienne Stirnemann-Reichmuth und Melanie Dietz-Peter freuen sich, mit den Elternratsmitgliedern gemeinsame Ziele zu verfolgen. Ziele, die auf die Bedürfnisse der gesamten Elternschaft abgestimmt und einer gut funktionierenden und innovativen Schule dienlich sind.
Fabienne Stirnemann-Reichmuth, Melanie Dietz-Peter