Freitag, 29. April 2011

Pressebericht: sek eins höfe will ausgewogene Klassen

Die sek eins höfe wird im nächsten Schuljahr aufgrund grösserer Schülerzahlen eine zusätzliche Klasse bilden. Die Klassen sollen an allen drei Schulen in etwa gleich gross sein. Alle drei Standorte werden von neuen Teamleitungen geführt.

Im Bezirk Höfe werden auf der Sekundarstufe I im nächsten Schuljahr 20 Schülerinnen und Schüler mehr unterrichtet. Der Bezirksrat hat der sek eins höfe daher eine zusätzliche Klasse bewilligt. Neu werden auf der Sekundarstufe I 39 Klassen geführt. davon sind 22 Sekundarklassen, 14 Realklassen und 2 Werkklassen, sowie die „Worktime“ (Schulversuch). Am Standort Riedmatt werden 15 Klassen, an der Weid 14 Klassen und in der Schule Leutschen werden 10 Klassen geführt.

 

Neue Leitungen an allen drei Schulstandorten

Die jetzigen Stelleninhaber werden im Sommer pensioniert oder übernehmen neue berufliche Herausforderungen. Der gesamtverantwortliche Schulleiter, Rick Bachmann, versichert, dass die Abgänge nicht aus einem Konflikt heraus gleichzeitig stattfinden. Bachmann ist überzeugt, mit den neuen Teamleiterinnen und Teamleitern wiederum ein sehr gutes Team beisammen zu haben. Die abtretende Frau Barbara Ardizzone (Leutschen) wird von Bruno Stürmlin ersetzt. In Wollerau werden Frau Bernadette Boggia und Frau Evelyne Althaus in einer Co-Leitung die Funktion von Frau Melanie Dietz-Peter übernehmen. Adrian Reinhard wird das Team Weid von Geni Schädler übernehmen, der nach 37 Jahren Schuldienst im Bezirk Höfe in den Ruhestand tritt. Alle neuen Teamleiterinnen und Teamleiter kennen die sek eins höfe bereits als Lehrpersonen. Rick Bachmann bedankt sich bei allen Abtretenden für ihren herausragenden Einsatz, der gerade mit der Einführung von geleiteten Schulen viel Herzblut und Engagement verlangte.

 

 

Personalrekrutierung bereits weit fortgeschritten

Aufgrund der natürlichen Fluktuation ist die Schulleitung dieses Jahr wieder intensiv auf der Suche nach neuen Lehrpersonen. Der ausgetrocknete Stellenmarkt ist auch in den Höfen spürbar. Allerdings darf gesagt werden, dass die Personalsuche schon weit fortgeschritten ist. Bereits konnten 7 neue Lehrpersonen angestellt werden. Zurzeit fehlen noch Lehrkräfte für 150% Stellenprozente. Die Schulleitung ist optimistisch, die drei Teams für das kommende Schuljahr bald komplett zu haben.

 

Ausgewogene Klassen haben oberste Priorität

Der Bezirk führt eine Schule mit drei Standorten. Damit an den Standorten Leutschen, Riedmatt und Weid ausgewogene Klassen gebildet werden können, ist es immer wieder unabdingbar, dass Schülerinnen und Schüler einen etwas weiteren Schulweg in Kauf nehmen müssen. Es ist bereits jetzt Usanz, dass Schülerinnen und Schüler, die in Freienbach wohnhaft sind, die Schule in Pfäffikon besuchen oder dass Schülerinnen und Schüler aus Wilen entweder in die Riedmatt oder in die Leutschen eingeteilt werden. Ebenso kann es der Fall sein, dass Lernende aus Wollerau in die Leutschen eingeteilt werden oder Feusisberger Schülerinnen und Schüler anstelle der Weid in der Riedmatt eingeschult werden. Mit der neuen Busverbindung von Schindellegi nach Pfäffikon ist es in Zukunft auch möglich, dass Lernende aus Schindellegi in die Weid eingeteilt werden. Der Schulrat ist sich bewusst, dass der Gemeindewechsel für die jeweiligen Lernenden eine Umstellung bedeutet, entsprechend genau wird die Schulortseinteilung geprüft. Wichtiges Kriterium ist dabei die Möglichkeit, die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen oder den Schulweg per Velo zu bewältigen. Gesuche werden vom Schulrat grundsätzlich wohlwollend beurteilt, allerdings ist es aus den erwähnten Gründen leider oft nicht möglich, ihnen zu entsprechen. Jedes Jahr muss die Schulortzuteilung neu geprüft werden, da sich die SchülerInnenzahlen aus den verschiedenen Gemeinden immer wieder ändern. Das Prinzip der ausgewogenen Klassen ist für alle Schülerinnen und Schüler vorteilhaft und muss gegenüber dem etwas längeren Schulweg Einzelner stärker gewichtet werden. Die kantonalen Rahmenbedingungen des zumutbaren Schulweges werden durchwegs eingehalten.

erschienen im Höfner Volksblatt am 29.April 2011